This page contains tips and tricks about the Virus Synthesizer by Access. If wish to contribute to this collection, please use this direct email link to canine.


Please excuse the inconvenience of having to read these tips and trickss in German. I haven't had the time to translate them, but wanted to make them available non the less...


[Virus logo, stolen from the ACCESS site]

Q- Pulsweitenmodulation

A-Die Pulsweitenmodulation ist ein sehr effektives Mittel zum Erzeugen von Schwebungen, ohne daß mehrere verstimmte Oszillatoren benötigt werden. Drehen Sie OSC BALANCE ganz nach links, so daß nur OSC1 zu hören ist und wählen Sie bei diesem die Wellenform Pulse (OSC1 Shape nach rechts), und drehen Sie den Regler Pulse-Width (PW) langsam hin und her. Sie werden hören, daß durch die Veränderung der Pulsbreite der Klang zu schweben scheint, während bei konstanter Pulsbreite der Klang statisch klingt. Die Hin- und Herbewegung der Pulsbreite läßt sich durch einen LFO automatisieren. Wählen Sie bei LFO1 den Amount PWM und stellen Sie dort eine hohe Modulationsintensität ein. Die Intensität der erzeugten Schwebung steuert man über die LFO Rate. Spielt man nun verschiedene Töne, so wird man feststellen, daß bei tiefen Tönen die Intensität der Schwebung wesentlich größer ist, als bei hohen Tönen. Das liegt daran, daß die LFO-Frequenz nicht der Tonhöhe folgt. Diesen Effekt kann man durch Atktivieren und Justieren der Funktion LFO1 KEYFOLLOW kompensieren. Bei LFO1 KEYFOLLOW = 127 folgt die LFO Rate oktavrein der gespielten Tonhöhe. Für fetteren Klang sollten nun auch der zweite Oszillator eingeblendet werden (OSC BALANCE zur Mitte) und mit DETUNE zum ersten verstimmt werden. Für noch mehr Klangfülle aktiviere man den TWIN Mode. contributed by ck
 
 

Q- Panic

A-Der Virus besitzt eine Panik Funktion für den Fall, daß durch Midi-Übertragungsfehler etc. Notenhänger entstehen: Drückt man beide TRANSPOSE-Tasten gleichzeitig, so werden alle noch klingenden Stimmen des Virus deaktiviert. contributed by ck
 
 

Q- Betriebssystem

A-Neben dem Empfang eines aktuellen Betriebssystems über Midi ist der Virus auch in der Lage, das vorhandene Betriebssystem über Midi auszusenden. So kann die Software direkt von einem Virus zum anderen übertragen werden. Halten Sie, während Sie den Virus einschalten, solange die Taste STORE, bis die Meldung "SYSTEM UPDATE Receive" im Display erscheint. Wählen Sie über die Value-Tasten "Send" und bestätigen Sie mit Store. Bringen Sie nun den zweiten Virus in Empfangsbereitschaft und folgen Sie den weiteren Anweisungen . Es besteht übrigens keine Gefahr, daß durch fehlerhafe Midi-Übertragung eine fehlerhafte Software im Virus gebrannt werden kann. Beim Empfang über Midi werden die einkommenden Daten im Delay-Speicher des Virus zwischengespeichert und auf ihre Korrektheit überprüft. Wird ein Fehler entdeckt, so bricht die Lade-Routine mit einer Fehlermeldung ab, und der Vorgang muß wiederholt werden. Währenddessen bleibt das alte Betriebsystem erhalten. Erst beim Aktivieren des Brennvorgangs wird das alte Betriebsystem gelöscht und mit den neuen Daten überschrieben. In dieser Phase muß die Stromversorgung des Virus aufrecht erhalten werden, da das Betriebsystem nur nach vollständigem Brennvorgang lauffähig ist. contributed by ck
 
 

Q- Filter Resonance

A-Es gibt im Virus zwei Möglichkeiten, einen 24 dB-Filter einzustellen: 1. die übliche Kaskadierung der zwei 12 dB-Filter im SER 4 Mode. 2. Nutzung von Filter 1 als 24 dB-Filter im SER 6 Mode, wobei Filter 2 über FILT BALANCE (nach links) ausgeblendet wird. Bei der Erstellung eines Klanges mit Resonanz sollten beide Möglichkeiten getestet werden, da trotz gleicher Flankensteilheit der Klang der Resonanz unterschiedlich ist. Die Kaskade (SER 4) ermöglicht einen höheren Q-Faktor bei geringerer Resonanzüberhöhung. Für einen Direktvergleich können beide Versionen auf aufeinanderfolgenden Single-Speicherplätzen gespeichert werden und hin- und hergeschaltet werden. contributed by ck
 
 

Q- SYNC / FM

A-Da bei den beiden Funktionen Oszillatorsynchronisation (SYNC) und Frequenzmodulation (FM) im Virus Oszillator 1 immer das frequenzbestimmende Element ist, so lassen sich beide Funktionen gleichzeitig nutzen. Über die Frequenzmodulation lassen sich sehr komplexe Spektren erzeugen, wobei über die Synchronisation nichtharmonische Frequenzanteile quasi herausgefiltert werden. Mit den Parametern FM AMOUNT und OSC2 SEMITONE können so unentlich viele neue harmonische Spektren kreiert werden. Die Spektren können zudem über Hüllkurven (FILT ENV MOD) und LFO‘s kontinuierlich moduliert werden. Natürlich funktioniert die FM und SYNC auch mit den 64 digitalen Wellenformen. contributed by ck
 
 

Q- Filter Mode: BS

A-Mit dem Filter-Mode Bandsperre (BS) lassen sich Phaser-ähnliche Effekte erzielen, wenn der Filter über einen LFO langsam moduliert wird. Stellt man den LFO-Mode auf Mono, so werden die Filter aller Stimmen gleich moduliert, der Effekt wird dadurch um so intensiver. contributed by ck
 
 

Q- Filter-Routing: SPLIT

A-Der SPLIT-Mode ist ein kleiner TWIN-Mode in einer Voice. Jeder der beiden Oszillatoren führt sein Signal in jeweils einen der beiden Filter; jeder Filter führt in einen separaten VCA, welche über den Parameter TWIN Pan Spread im Panorama gespreizt werden können. Der Unterschied zum TWIN-Mode ist, daß für jede Seite nur ein Oszillator und ein Filter zur Verfügung steht, das allerdings mit doppelter Stimmenzahl. contributed by ck
 
 

Q- Filter Balance

A-Die Filtersektion des Virus ermöglicht Flankensteilheiten von 12, 24 und 36 dB/Okt. Über den Regler FILT BALANCE ist es darüberhinaus möglich, quasi stufenlos zwischen den Flankensteilheiten zu morphen. Stellen Sie das Filter-Routing auf SER 6 und beide Filter auf Tiefpass (LP). Man erhält so die Serienschaltung eines 24 dB- und eines 12 dB-Filters. Steht der FILT BALANCE Regler in der Mitte, so resultiert ein Filter mit 36 dB/Okt Flankensteilheit. Dreht man den Regler nach links, so blendet man Filter 2 aus, und verringert die Flankensteilheit somit kontinuierlich auf 24 dB/Okt. Ein Morphing von 24 dB auf 12 dB erreicht man entsprechend über das Filterrouting SER 4, da in diesem Fall beide Filter 12 dB/Okt Steilheit aufweisen, ist die Richtung von FILT BALANCE egal. contributed by ck
 
 

Q- SATURATION

A-Die Saturation-Einheit liegt in den seriellen Filter-Modes zwischen den Filtern. Es besteht somit die Möglichkeit, das Oszillatorsignal herkömmlich zu filtern, danach zu verzerren und das durch die Verzerrung angereicherte Signal erneut und unabhängig durch den zweiten Filter zu bearbeiten. contributed by ck
 
 

Q- OSC VOL

A-Neben seiner Funktion als Lautstärkeregler für die Oszillatorsektion bietet der OSC VOL-Regler in der rechten Hälfte seines Regelweges die Möglichkeit, die Aussteuerung der nachfolgenden Verzerrer-Einheit (Saturation) in einem weiten Bereich von 12 dB zu regeln, ohne daß der Lautstärkepegel erhöht wird. Der Regelbereich der Saturation Curve: Digital beträgt sogar 24 dB. Im Input-Mode sowie im Vocoder-Mode behält der OSC VOL-Regler seine Funktion als Lautstärkeregler bei, im Input-Mode wird der Pegel des Eingangssignals geregelt, im Vocoder-Mode der Pegel des Carrier-Signals. contributed by ck
 
 

Q- SATURATION Curve: Shaper

A-Gegenüber den anderen SATURATION Curves weist der Shaper nicht das herkömmliche Sättigungsverhalten auf. Die Kennlinie des Shapers ist eine Sinuskurve mit mehreren Wellendurchläufen. Mit dem Shaper können Signale erheblich verfremdet werden, wobei die Ergebnisse manchmal den Spektren linearer Frequenzmodulation ähneln. Das Klangverhalten des Shapers ist hochgradig abhängig vom Eingangssignal, so daß der Einstellung von Filter 1 eine große Bedeutung zukommt. Filter 2 sollte unabhängig von Filter 1 verwendet werden, um das rohe Ausgangssignal des Shapers weiterzuverarbeiten. Wie auch bei den anderen SATURATION Curves, so dient der OSC VOL-Regler zum Aussteuern der Kennlinien, was speziell beim Shaper in hohem Maße die Komplexität des erzeugten Klangs beeinflußt. contributed by ck
 
 

Q- LFO Mode

A-Die LFO‘s arbeiten wahlweise polyphon oder monophon (Parameter LFO Mode). Beim Mode Poly haben die LFO‘s mehrerer Stimmen unterschiedliche Phasenlagen. Damit lassen sich für Flächenklänge komplexe Modulationen erzeugen. Beim Mode Single steuert ein LFO mehrere Stimmen, so daß eine entsprechende Modulation auch bei mehreren Stimmen gleichartig erfolgt und eindeutig herauszuhören ist. contributed by ck
 
 

Q- LFO Env Mode

A-Neben ihrer üblichen Funktion als "Low Frequency Oscillator" lassen sich LFO 1 und 2 auch als zusätzliche kleine Hüllkurven verwenden. Wenn man ENV MODE aktiviert, dann wird die eingestellte LFO-Wellenform beim Anschlagen des Tons nur einmal durchfahren. So kann man mit der Sägezahnwelle eine Rampe erzeugen, wobei über die Polarität der jeweiligen AMOUNTs wählen kann, ob die Rampe auf- oder absteigen soll. Wählt man als Wellenform die Dreieckswelle, so erhält man eine aufsteigende Phase (Attack) und eine absteigende Phase (Decay). Das zeitliche Verhältnis zwischen Attack und Decay kann mit dem Parameter TriSymmetry im EDIT Menü eingestellt werden. Die absolute Geschwindigkeit der Hüllkurvenbewegung wird mit dem LFO RATE Regler bestimmt. contributed by ck
 
 

Q- LFO3: PW

A-Neben LFO1 ist auch LFO3 in der Lage, eine Pulsweitenmodulation zu erzeugen. Die Modulation durch LFO3 wurde im Gegensatz zu LFO1 für die Pulsweitenmodulation optimiert, so daß die PWM mit LFO3 speziell für Flächenklänge in vielen Fällen weichere und homogenere Ergebnisse hervorbringt. Ein weiterer Vorteil der Nutzung von LFO3 ist, daß LFO1 nun für andere Aufgaben frei ist. Auch bei LFO3 sollte das KEYFOLLOW aktiviert werden contributed by ck
 
 

Q- FILT GAIN

A-Über den LFO1 läßt sich die Lautstärke einer Voice modulieren. Diese Funktion verbirgt sich hinter der Bezeichnung LFO1 Amount: FILT GAIN. Der Modulationspunkt wurde bewußt vor die Filtersektion gelegt, so ist bei eingeschalteter SATURATION gleichzeitig der Grad der Verzerrung zu modulieren. Desweiteren können mit schellen LFO-Bewegungen kurze Impulse aus dem Oszillatorsignal erzeugen (Transienten), um die Resonanz der Filter anzuregen. Die Filter werden frei ausschwingen, da ihr Ausgangssignal nicht von der Lautstärkemodulation durch FILT GAIN betroffen ist. contributed by ck
 
 

Q- Panoramamodulation

A-Die Panoramamodulation erzeugt, wie bei einem guten Mischpult, eine Pegelanhebung von ca. 4 dB in den Extremstellungen. So wird beim Hören über Lautsprecherboxen ein angenehmer Panoramaverlauf ermöglicht. Legt man einen Multi-Part auf einen Mono-Audio Output, so ist die Panoramamodulation nicht mehr hörbar, übrig bleibt wegen der erwähnten Pegelanhebung allerdings eine geringe Lautstärkemodulation. Deshalb sollten bei Nutzung von Mono-Outputs eventuelle Panoramamodulationen abgestellt werden. contributed by ck
 
 

Q- Effect Send

A-Der Parameter EFFECT Send arbeitet wie ein klassischer Aux-Send-Regler (Post Fader) eines Mischpultes, d.h. er regelt den Pegel des Signalanteils für das globale Delay, ohne das Direktsignal zu beeinflussen. Im letzten Drittel des Regelweges wird das Direktsignal allerdings ausgeblendet, so daß es auch möglich ist, von einem Multipart nur das reine Effektsignal zuzulassen, wie bei einem Direkt/Effekt-Mix-Regler. contributed by ck
 
 

Q- Delay Output Select

A-Über die Funktion DELAY Output Select kann das Ausgangssignal des Delays auf beliebige Mono- oder Stereo-Ausgänge gegeben werden. Speist man das Delay-Signal auf einen der virtuellen Aux-Wege, so kann es über einen Multi-Part, welcher diesen Aux-Weg abgreift (INPUT Select), weiterverarbeitet werden, und sogar über Effekt Send des selben Parts in das Delay zurückgespeist werden, wodurch sich eine Rückkopplung ergibt (Feedback). In diesem Rückkopplungspfad kann das Delay-Signal gefiltert, getriggert, in der Lautstärke moduliert, oder auch mit einem Chorus belegt werden. Bei der Rückkopplung muß auf den Pegel geachtet werden, da das Delay sich leicht aufschaukeln kann, wenn der Rückkopplungsgrad zu hoch wird (z.B. durch eine Filterresonanz). contributed by ck
 
 

Q- INPUT Mode: Dynamic

A-Der INPUT-Dynamic Mode arbeitet auch polyphon. Wenn man KEYFOLLOW der Filter auf 100% stellt, dann lassen sich die Resonanzfrequenzen der Filter wie Oszillatoren temperiert über das Input-Signal spielen. So können ganze Akkorde oder auch Arpeggiator-Lines mit den Filtern spielen. Der Noise-Generator ist auch im Input-Mode aktiv. contributed by ck
 
 

Q- INPUT Mode: Static

A-Die Arbeitsweise des INPUT-Static Mode: Wird der Mode eingeschaltet, so wird automatisch eine Stimme des Virus aktiviert. Falls im INPUT-Select eine Stereo-Quelle angewählt ist (L+R), dann werden zwei Stimmen aktiviert, vergleichbar mit dem TWIN-Mode. In diesem Fall sind auch die Parameter TWIN Pan Spread für die Basisbreite und TWIN LFO Phase für eine Verschiebung der LFO-Phasenlage zwischen den Twin-Stimmen verwendbar. Im INPUT-Static Mode sind die Oszillatoren sowie alle Funktionen, die mit Trigger und Tonhöhe zu tun haben, nicht aktiv. (Hüllkurven, LFO-Env-Mode, Keyfollow...) contributed by ck
 
 

Q- OSC VOL / Input

A-Ist einer der beiden INPUT-Modes aktiviert, so regelt der OSC VOL-Regler an Stelle der Oszillatoren den Pegel des Input-Signals vor der Filtersektion, und natürlich die Aussteuerung der Saturation-Einheit. Im INPUT-Dynamic Mode steigt der Laustärkepegel rapide an, wenn Sie mehrere Stimmen polyphon spielen, da - anders als mehrere Oszillator-Signale - die Stimmen auf Grund des identischen Eingangssignals miteinander korreliert sind. Falls in einem solchen Fall Verzerrungen im Virus auftreten, dann sollte man über OSC VOL den Eingangspegel etwas zurücknehmen. contributed by ck
 
 

Q- Input Aussteuerungsanzeige

A-Die RATE LED‘s von LFO 1 und 2 dienen alternativ als Aussteuerungsanzeige für den linken und rechten externen Audioeingang, wenn der Parameter LED Mode im CTRL Menü unter SYSTEM auf Input gestellt wird. Schaltet man den Parameter auf Auto, so schaltet der Virus automatisch auf die Aussteuerungsanzeige, wenn das gewählte Single-Programm auf die externen Audioeingänge zurückgreift. Eine Übersteuerung der Eingänge signalisieren die LED‘s durch schnelles charakteristisches Blinken. Der korrekte Pegel sollte an dem Gerät eingestellt werden, welches die analogen Signale liefert, da so die AD-Wandler des Virus optimal ausgenutzt werden. Der Parameter INPUT Boost sollte nur in Ausnahmefällen zur Pegelanhebung verwendet werden, da er erst nach den AD-Wandlern das Signal digital verstärkt, und somit die Aussteuerung der Wandler selbst nicht beeinflußt. contributed by ck
 
 

Q- Aux-Wege

A-Da der Virus mehrere analoge Ausgänge und Eingänge besitzt, so ist es naheliegend, über ein Klinkenkabel einen Ausgang mit einem Eingang zu verbinden, um einen Klang, welcher auf diesen Ausgang geführt wurde, auf einem anderen Part, welcher den Input abgreift, weiterzuverarbeiten, beispielsweise erneut zu filtern. Eine solche Verschaltungsmöglichkeit von zwei oder mehreren Parts ist im Virus in Form von Stereo-Aux-Wegen möglich. Die zwei Aux-Wege erscheinen als virtuelle Ausgänge im Menü Output Select und als virtuelle Eingänge im Menü Input Select. Im Multi-Mode kann das Ausgangssignal von einem Part (oder auch mehreren Parts) über Output Select auf eine der beiden Aux-Wege geführt werden. Um dieses Signal hörbar zu machen, muß auf einem anderen Part (oder auch mehreren Parts) über Input Select der selbe Aux-Weg angewählt werden und das Single in den Input Mode (Static oder Dynamic) versetzt werden. Auf diesem Part kann das Signal, welches auf dem Aux-Weg anliegt, genauso weiterverarbeitet werden wie herkömmliche analoge Signale am External Input. contributed by ck
 
 

Q- Arpeggiator Mode: AsPlayed

A-Der Virus Arpeggiator verfügt über den Mode AsPlayed. Die Noten werden hier in der selben Reihenfolge abgespielt, in der der Arpeggiator empfangen hat. Der Arpeggiator speichert generell bis zu 16 Noten. Nun scheint es spontan nicht möglich, ein beliebiges Pattern abspielen zu lassen, bei dem mehrere Noten dieselbe Tonhöhe haben, da eine Taste losgelassen werden muß, um sie erneut zu spielen. Läßt man eine Taste los, so wird die entsprechende Note nämlich aus dem Arpeggiator-Pattern gelöscht. Dieses Problem kann man umgehen, indem man ein am Masterkeyboard angeschlossenes Haltepedal (Sustain) drückt, während man die Noten in den Arpeggiator eingibt; sie werden so lange gehalten, wie man das Haltepedal gedrückt hält. contributed by ck
 
 

Q- DEFINABLE Mode

A-Die DEFINABLE-Regler arbeiten in drei verschiedenen Modi: - Global: Geregelt wird der Parameter, welcher im Menü DEFINABLE Global eingestellt ist, unabhängig von den anderen Einstellungen und unabhängig vom gewählten Single-Programm - Single: Geregelt wird der Parameter, welcher im Menü DEFINABLE Single eingestellt ist. Die Einstellung dieses Parameters wird im Single-Programm abgespeichert und mit ihm aufgerufen. Steht DEFINABLE Single auf Off, so ist stattdessen die Einstellung von DEFINABLE Global aktiv. - MidiCtrl: Gesendet wird die Controller-Nummer, welcher im Menü DEFINABLE MidiCtrl eingestellt ist, unabhängig von den anderen Einstellungen und unabhängig vom gewählten Single-Programm. Dieser Mode dient zur Steuerung angeschlossener Midi-Geräte vergleichbar mit einer kleinen Midi-Faderbox und wird im Virus nicht intern verarbeitet. Die Einstellung des DEFINABLE-Modes selber ist ebenfalls global. Im Normalfall sollte DEFINABLE-Mode auf Single stehen, da dies der flexibelste Mode ist: Die Einstellung in DEFINABLE Global ist so lange aktiv, bis ein ausgewählter Single-Sound bzw. ein ausgewählter Part seine individuelle Einstellung überlagert, d.h. DEFINABLE Single steht nicht auf Off. contributed by ck
 
 

Q- ASSIGN / DEFINABLE

A-Die drei ASSIGN-Einheiten bieten die Kontrolle von bis zu sechs Parametern mit bis zu drei verschiedenen Controller-Quellen. Da die Quellen und Ziele frei und unabhängig gewählt werden können, ist die Bewegung eines einzelnen Parameters mit bis zu drei Controller-Quellen gleichzeitig möglich, die Quellen-Signale werden hierbei addiert. Auf der anderen Seite ist die Bewegung von bis zu sechs Parametern mit einem einzigen Controller möglich, wodurch sich komplexe Möglichkeiten zum Sound-Morphing ergeben. Hierzu wird bei allen drei ASSIGN-Einheiten die selbe Source eingestellt, welche nun auf alle sechs möglichen Destinations einwirkt. Es scheint nun naheliegend, einen der DEFINABLE-Regler als Controller für das Morphing zu verwenden. Auf eine direkte Verbindung zwischen den DEFINABLE-Reglern und den ASSIGN-Einheiten wurde bewußt verzichtet, da per definitionem weder der Ausgang der DEFINABLE-Regler noch die Eingänge der ASSIGN-Einheiten eine feste Controllernummer haben. Statt dessen wähle man selbst eine der möglichen Controller als ASSIGN-Source (z.B Modulation Wheel oder Controller #12) und gibt den selben Controller als Parameter für den DEFINABLE-Regler ein. Diese Verbindung agiert nun wie ein herkömmlicher Parameter mit eigener Controller-Nummer und eigenem Regler. Die Reglerbewegungen werden über den gewählten Controller an den Midi-Out gesendet und können somit im Sequenzer aufgenommen und wieder empfangen werden. Sinnvollerweise stellt man die Controller-Nummer des DEFINABLE-Reglers unter DEFINABLE Single ein, da diese Einstellung, wie auch die ASSIGN-Einstellungen mit dem Single-Programm gespeichert werden, und nicht wie die Einstellung unter DEFINABLE Global gemeinsam für alle Singles gelten. contributed by ck
 
 

Q- Value-Tasten

A-Wenn Sie beide Value-Tasten gleichzeitig drücken, so wird der Parameter auf seinen Ausgangswert gesetzt. Wenn Sie eine Value-Taste gedrückt halten und zusätzlich die andere drücken, so erhöht sich die Geschwindigkeit der Parameteränderung. Wenn Sie danach die erste Value-Taste wieder loslassen, nachdem Sie die zweite gedrückt halten, so nimmt der Parameter unmittelbar seinen Minimal- bzw. Maximalwert an. contributed by ck
 
 

Q- Keyrange

A-Im Multimode ist es möglich, den Notenbereich einzelner Parts einzugrenzen. Die Parameter LowKey und HighKey legen hierbei die Unter- und Obergrenze des Notenbereichs fest, auf den der Part reagiert. So können die Klänge mehrerer Parts, welche auf den selben Midikanal hören, auf verschiedene Tastaturzone gelegt werden. Stellt man die beiden Parameter jedoch so ein, daß der Wert von LowKey über dem von HighKey liegt, dann wird der Notenbereich zwischen diesen Grenzen gesperrt, und der Part reagiert auf alle Noten unter- und überhalb dieser Zone. contributed by ck
 
 

Q- Parametertasten

A-Die Parametertasten ermöglichen einen schnellen Durchlauf durch die Menüs: Halten Sie eine Parametertaste gedrückt, während Sie mit der anderen Parametertaste von einer Menü-Gruppe zur nächsten springen. Wenn Sie die zweite Parametertaste ebenfalls gedrückt halten, dann wechseln die Menüs automatisch in die gewählte Richtung. contributed by ck
 
 

[smoky Virus picture]
[The Virus sounds much better if you cool the superconducters inside it with liquid nitrogen]